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WARUM DU NIEMALS ERWACHSEN WERDEN SOLLTEST

WARUM DU NIEMALS ERWACHSEN WERDEN SOLLTEST

WARUM DU NIEMALS ERWACHSEN WERDEN SOLLTEST 

Achtung: Hier steckt viel Augenzwinkern drin! 😀 

Wie ist das eigentlich mit dem Erwachsenwerden passiert…? Erinnerst du dich an deine Kinder- und Teenie-Zeit? Diese goldene Ära als Spaß ganz oben auf der To Do Liste stand? „Hotel Mama“ hat dein Überleben gemanagt und du hattest die Lizenz zum Durchdrehen – konnte man ja super als Entwicklungsphase oder Pubertät verkaufen. Abgesehen von der Schule war vielleicht der ein oder andere Pickel dein größtes Problem im Leben… Und dann – BOOM – knallt dir plötzlich einer aus heiterem Himmel diesen Satz vor den Kopf: „Werd‘ doch mal erwachsen!“

ERWACHSEN WERDEN ALS ANSAGE?

Moment mal! Das sollte doch das El Dorado der Freiheiten sein. Es war nicht geplant, dass das ein Pflichtprogramm ist! Außerdem bist du dir sicher, schon ziemlich erwachsen zu sein. Nur eben nicht langweilig erwachsen, wie die Erwachsenen, ääähh… Ja genau, da gibt’s nämlich Unterschiede! Du bist cool erwachsen und Erwachsene sind uncool. Basta!

Aber es kommt noch schlimmer. Dieser lästige Satz taucht plötzlich in allen Varianten auf und vermiest dir so richtig dein gemütliches Leben. Beim nächsten Kicheranfall mit deiner besten Freundin heißt es plötzlich: „Seid nicht so kindisch!“ Deine abendliche Verzögerungstaktik, um nicht ins Bett zu müssen, wird mit einem lautstarken „Jetzt ist aber Schluss mit lustig!“ durchkreuzt. Deine hochschwebenden Pläne für deine Zukunft ab 18 verpuffen in einem „Hör auf zu träumen!“. Und nicht einmal deinen täglichen Pubertätsausraster darfst du dir ungestraft gönnen: „Kannst du dich nicht einfach so benehmen, wie man es in deinem Alter von dir erwartet?“

Ernsthaft, dass Erwachsenwerden SO aussieht, hat doch keiner wirklich ahnen können, oder? Apropos ernsthaft…

WILLKOMMEN IM ERNST DES LEBENS – AUCH DAS NOCH!

Als ob das nicht schon genug wäre, wird dir jetzt auch noch überall mit dem so genannten Ernst des Lebens gedroht. Zu Hause, in der Schule, bei Oma… Jeder erzählt dir „Uuuhh, jetzt beginnt der Ernst des Lebens“ und dabei machen sie eine vielsagende Todesmiene! Und du denkst: „Uiiiii, das muss wirklich etwas ganz ganz ganz ganz ganz Schlimmes sein. Tschüss schönes Leben, das war’s dann wohl mit uns beiden!“

Und dann, wenn die heiß ersehnte 18 kommt, wirst du mit einem Schulabschluss als Gladiatorenrüstung in die Arena des Lebens geworfen, wo die Säbelzahntiger auf dich lauern und irgendein mieser Imperator auf seinem Thron über Leben und Tod entscheidet… (Das nennt man dann übrigens Vorstellungsgespräch.)

20 JAHRE SPÄTER…

Einmal vorspulen und *schwupps* – plötzlich bist du in den 30ern und wunderst dich, wie das bitte passieren konnte. Monsieur Ernst hat sich ungefragt in deiner Lebens-WG eingenistet. Deine Träume sind schon lange ausgezogen. Und du fragst dich überrascht: „Bin ich etwa „erwachsen“ geworden, und zwar auf die uncoole Art???“

Betrachten wir doch mal die Fakten: Deine glorreiche Vorstellung vom Erwachsensein mit 13 gegenüber der schnöden Realität in den 30ern (oder 40ern, 50ern, usw.)…

🎉 Du mit 13: „Wenn ich mal erwachsen bin, dann habe ich endlich Zeit, nur noch zu machen, worauf ich Lust habe!“

Das echte Leben: Und täglich grüßt das Hamsterrad: Überstunden im Job, Termin beim Zahnarzt, Steuererklärung, Autoreparatur, Papierkrieg mit den Ämtern, Dauerkampf mit dem Haushaltsmonster, Pflichten hier, Verantwortung da… ganz ehrlich: nichts davon ist lustig!

 

🎉 Du mit 13: „Ich werde als Erwachsener mal meeeeega viel Spaß haben und nicht so genervt, gehetzt und deprimiert wie die!“

Das echte Leben: Huiii, das Leben bietet zeitweise so viele Zitronen, dass man in der Limonade ertrinken könnte: Rechnungen, Dispokredite, Herzschmerz, graue Haare, Sorgenkinder, Abschiede für immer, voll nervige Nachbarn… und das Energielevel einer Nacktschnecke. Verflixt!

 

🎉 Du mit 13: „Also meine Kinder werden mal so cool wie ich!“

Das echte Leben: Oh ja, genauso ist es. Und sie rauben dir den letzten Nerv. (Sei vorsichtig, mit dem, was du dir wünschst!)

 

🎉 Du mit 13: „Ich wohn‘ später auf jeden Fall mal am Meer, in einem wahnsinnig schönen Haus direkt am Strand.“

Das echte Leben: Nun ja, aktuell ist das Haus am Meer noch eine gerade so bezahlbare, etwas dunkle, nicht ganz ideal geschnittene Stadtwohnung im Erdgeschoss mit Durchlauferhitzer, knarrenden Dielen und dünnen Wänden. Aber hey, es ist ja nur eine Übergangsphase (…von ein paar Jahren) – zwischen Studenten-WG und Traumschloss.

 

🎉 Du mit 13: „Ich habe mal einen Job, mit dem ich so richtig gut Geld verdiene, die Welt retten kann und meine Kollegen sind extrem cool.“

Das echte Leben: Hach, irgendwie gab’s in dieser Geschichte nicht wirklich einen cholerischen Chef, Bürozicken, Kompetenzgerangel, Kaffeemaschinengefechte, Erbsenzähler, Burnout, Boreout & Co… Du bist dir inzwischen auch sicher, dass man mit Meetings, phrasenreichen Protokollen oder einer vorbildlichen Ordnerstruktur nicht die Welt retten kann. Und Hilfe! Wie lang können bitte 8 Stunden sein???

 

🎉 Du mit 13: „Auf jeden Fall werde ich mindestens dreimal im Jahr Urlaub machen, am besten ganz weit weg, an Traumstränden mit Schirmchen-Drink, Palmen und Sonnenschein.“

Das echte Leben: „Okay, liebe Familie, ihr habt die Wahl: Entweder Thailand und wir verlieren das Haus und ab sofort benutzt hier jeder die öffentlichen Verkehrsmittel. Oder Camping in der Lüneburger Heide. Entscheidet euch!“

Klingt deprimierend, oder? Okay, okay, das war vielleicht etwas übertrieben. Aber der Lebensplan für die große Freiheit sah damals doch etwas anders aus, oder?

DIE KONSERVENDOSE DEINER KINDHEIT

Puh, zum Glück gibt’s für jede Krankheit – ääähhh Problem – eine Lösung. Hier hilft nur eins: Die Konservendose deiner Kindheit. Vielleicht steht sie gar nicht weit weg, direkt zwischen dem Stressglas von letzter Woche und der Termintüte von heute. Vielleicht hast du sie aber auch ganz tief im Keller neben anderen vergessenen Vorräten vergraben – da wo auch noch ein paar alte Träume herumhocken und ein Rudel von großartigen Ideen im Dunkeln versauert.

Von außen sieht die Dose vielleicht rostig und verbeult aus. Aber es ist ja schließlich eine KONSERVEN-Dose. Und sie bewahrt fest verschlossen ein taufrisches Universum vergessener Schätze, an die du dich heute mal erinnern darfst. Es ist eine Zeitreise weit zurück, als du durchs Leben gehüpft bist wie ein Zitronenfalter über die Blumenwiese. Als immer die Sonne schien, sogar bei Regen, und gelbe Gummistiefel das Highlight deiner Garderobe waren. Als du den ganzen Tag mit deinem persönlichen Einhorn im Märchenwald abhängen durftest. Ja genau, als du ein Kind warst – was für ein Luxus!

Und diesen darfst du dir jetzt mal gönnen! Hol dir einen Löffel und genehmige dir eine ordentliche Portion von dem, was in deiner Kindheit ganz normal war: eine Prise Leichtigkeit, einen Happen Phantasie und am besten einen großen Berg Abenteuer. Aber Vorsicht, es könnte zu leichten Nebenwirkungen wie Spaß und Lebensfreude führen! Und bitte nicht zu viel auf einmal, denn aus Leichtigkeit soll ja nicht Leichtsinn werden. Wir wollen ja nicht übertreiben. Nur übertrieben glücklich werden.

KEINER IS(S)T ALLEIN

Aber was, wenn du sie nicht mehr findest, deine Konservendose? Was, wenn sie auf dem wilden Ritt durchs Leben verloren gegangen ist? Kein Problem. Ich teile gern. Du kannst was von meiner abhaben. Denn hier baue ich für dich ein Schlaraffenland-würdiges Buffet auf, voll mit schönsten Erinnerungen, intensiven Gefühlen und all den verrückten Ideen aus unserer Kindheit. Und natürlich gibt’s dazu die passenden Rezepte und Gebrauchsanleitungen, wie wir damit unser Leben einfach (wieder) wunderbar machen. Lass es dir schmecken!